Im Februar haben wir die 2024-er Ausgabe von unserem Cross-Mentoring Program abgeschlossen. Beim Abschlussevent in Mailand mit 150 Gästen sprach Maura Gancitano – eine in Italien bekannte Essayistin und Philosophin – in ihrer Keynote über Modelle inklusiver Führung. Im Rahmen der Veranstaltung würdigte Paolo Poma, Vizepräsident der AHK Italien, das außerordentliche Engagement von sechs MentorInnen, die seit Beginn der ersten Ausgabe an dem Programm teilnehmen und damit den Wert, den unser Cross-Mentoring für sie persönlich und auch für ihre Unternehmen hat, unterstreichen: Antonio Barge und Alessandro Zefelippo (Boehringer Ingelheim Italia), Andreas Dausch und Christine Tolle (Bosch Italia), Marianna Foti (DB-Cargo Italia), und Stephan Rauschenberg (Konekranes & Demag). Die Veranstaltung endete mit einer Debatte über Diversität und Inklusion im Unternehmen, an der Mentees, MentorInnen und HR-ManagerInnen der Unternehmen Schattdecor, Infineon Technologies Italia, Lidl Italia, Boehringer Ingelheim Italia, Siemens und Continental Italia teilnahmen.
Im April startete die fünfte Ausgabe des Cross-Mentoring Programs mit 59 Mentees und MentorInnen aus 30 Unternehmen. In fünf Jahren haben somit insgesamt über 520 Mentees und MentorInnen an dem Programm teilgenommen und 65 Unternehmen wurden miteinander in Kontakt gebracht: Das Cross-Mentoring Program bestätigt sich erneut als eine sehr beliebte Initiative innerhalb unserer Business Community, deren Erfolg auch durch das starke Zugehörigkeitsgefühl und das Engagement unserer MentorInnen bestimmt wird, die ihre Zeit, Kompetenzen und Erfahrung zur Verfügung stellen, um das persönliche und berufliche Wachstum der Mentees bestmöglich zu fördern und ihrerseits wertvolle, frische Impulse von den Mentees in ihren Führungsalltag mitnehmen.
Während der zehn Monate des Programms haben die 118 Teilnehmenden an individuellen Mentoring-Gesprächen, 20 Workshops, 30 Coaching Sessions, 5 Networking Veranstaltungen teilgenommen. Als Testimonial und Role Models haben Ute Hofmann (Geschäftsführerin von Laika Caravans) und Cristina Fraccapani (People & Transformation Director von OBI Italia) unser Kick-Off und Pit-Stop-Event bereichert.




Ebenfalls im Februar startete die erste unternehmensübergreifende Ausgabe von Fit 4 Leadership, einem neuen jährlichen Weiterbildungsprogramm, das darauf abzielt, Führungskompetenzen zu trainieren sowie Stärken und Verbesserungspotential für die Karriereentwicklung zu erkennen. Die 12 TeilnehmerInnen aus 11 Unternehmen nahmen an individuellen Assessment- und Coaching Sessions, Workshops, Seminaren und Peer-Learning-Treffen teil. Im Oktober haben wir bereits eine zweite Edition gestartet: Mehrere Unternehmen, die im Februar teilgenommen hatten, haben ihre Teilnahme erneut bestätigt und diese Weiterbildungsmöglichkeit auch anderen MitarbeiterInnen angeboten.

Die Treffen der Networking- und Peergruppen für HR-ManagerInnen unserer Mitgliedsunternehmen im Rahmen des Zyklus 2024-2025 wurden fortgesetzt. In den beiden Gruppen, die jeweils aus KMUs und Konzernen bestehen, entscheiden die TeilnehmerInnen selbst die Themen von gegenseitigem Interesse, auf die sich die Treffen konzentrieren werden.
In der Gruppe der Großunternehmen konzentrierten sich die Treffen zwischen Februar und Juni auf das Thema Mitarbeiterengagement, auch in Bezug auf die verschiedenen Rollen und Generationen, sowie auf KI im HR-Bereich. Ausgehend von den Anregungen, die auf der Mai-Konferenz der AHK Italien „HR 4.0: KI und Arbeitsplatz-Zufriedenheit” entstanden sind, diskutierten die TeilnehmerInnen darüber, wie KI die HR-Prozesse effizienter gestalten und das Engagement verbessern kann, aber auch, wie sie die Veränderungsfähigkeiten von MitarbeiterInnen beeinflussen kann. Es zeigte sich, wie wichtig die HR-Funktion sein kann, um das Unternehmen und die MitarbeiterInnen bei diesen wichtigen Übergängen zu begleiten.
In der Gruppe der KMUs konzentrierten sich hingegen die TeilnehmerInnen auf das Thema Fort- und Weiterbildung, insbesondere auf die Bewertung der Ergebnisse und des ROI von Ausbildungsinitiativen, auf Onboarding-Prozesse sowie auf Programme zur beruflichen Weiterentwicklung. Auch die Prozesse zur Kompetenz- und Leistungsbewertung waren Gegenstand der Diskussion. Schließlich wurden Themen im Zusammenhang mit der Organisationsstruktur und Veränderungen von Rollen und Funktionen erörtert.
Sehr geschätzt und für beide Gruppen von Interesse war das Treffen im Februar zur neuen EU-Richtlinie zur Lohntransparenz, das wir in Zusammenarbeit mit dem Team Recht & Steuern von DEinternational und dem Partner DLA Piper organisiert haben. Dabei konnten sich die HR-ManagerInnen direkt mit den ExpertInnen der Anwaltskanzlei über die Ziele, Instrumente und Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Richtlinie austauschen. Auch das Thema Elektromobilität in Bezug auf den Fuhrpark des Unternehmens und die für die MitarbeiterInnen vorgesehenen Firmenwagen-Richtlinien stieß bei beiden Gruppen auf großes Interesse.