Umweltdienstleistungen

Im Jahr 2025 haben wir als Team der Umweltdienstleistungen unsere Rolle als Ansprechpartner für Unternehmen bei der Erfüllung umweltrechtlicher Verpflichtungen in Deutschland, Italien und im übrigen Europa weiter gefestigt und ausgebaut. Unser Ziel ist es, die Unternehmen auch künftig strukturiert zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, sich in einem zunehmend komplexen und sich ständig weiterentwickelnden Rechtsrahmen zurechtzufinden.

Im Laufe des Jahres haben wir rund 100 neue Kunden gewonnen und damit unseren Kundenstamm weiter ausgebaut, der heute über 1.000 Unternehmen umfasst. Viele dieser Unternehmen werden in mehreren Bereichen betreut, was die Bedeutung eines zentralen Ansprechpartners für die Verwaltung umweltrechtlicher Verpflichtungen bestätigt.

Dank der Zusammenarbeit mit qualifizierten Partnern sowie dem Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern in Europa sind wir in der Lage, eine wirksame Unterstützung in den wichtigsten europäischen Exportmärkten italienischer Unternehmen zu gewährleisten. Im Jahr 2025 verzeichneten wir ein weiteres Wachstum bei den Registrierungen in Europa, wodurch diese Leistungzu einem festen Bestandteil unseres Leistungsangebots wurde und die Aktivitäten für den deutschen Markt sinnvoll ergänzt. Aus diesem Grund haben wir den Service „Assessment Europa“ weiterhin als strategisches Instrument für Unternehmen angeboten, die in mehreren Ländern tätig sind, um ihnen einen ersten klaren Überblick über ihre jeweiligen rechtlichen Verpflichtungen zu ermöglichen.

Ein weiterer Konsolidierungstrend zeigte sich auch bei der Dienstleistung zur Rückerstattung des CONAI-Beitrags, der insbesondere bei italienischen Unternehmen mit hohen Exportvolumina auf wachsendes Interesse gestoßen ist. Zudem wurde eine steigende Nachfrage nach Unterstützung im Rahmen der immer häufiger von CONAI durchgeführten Audits sowie nach einer laufenden Betreuung bei der Abwicklung der Verpflichtungen und Registrierungen festgestellt – sowohl seitens italienischer als auch deutscher Unternehmen.

Parallel dazu hat sich die Unterstützung im Zusammenhang mit der Einwegkunststofffondsgesetz (EWKFondsG), die sich im vergangenen Jahr noch in der Entwicklungsphase befand, als stabiler Bestandteil unseres Angebots etabliert. Deutschland gehörte zu den ersten Ländern, die die Vorgaben der europäischen Richtlinie SUP in wesentlichem Umfang umgesetzt haben, indem eine Abgabe auf bestimmte Arten von Einwegkunststoffprodukten und -Verpackungen eingeführt sowie Registrierungspflichten für die betroffenen Marktteilnehmer vorgesehen wurden. Dank der Identifizierung eines neuen Partners in Deutschland für die Funktion des Bevollmächtigten haben wir bereits zahlreiche Registrierungen erfolgreich abgeschlossen und gehen davon aus, dass dieser Service in den kommenden Jahren weiter wachsen wird.

Im Laufe des Jahres 2025 haben wir zudem zahlreiche Webinare zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) in ganz Europa organisiert und damit zur Sensibilisierung italienischer Unternehmen für die in den einzelnen Mitgliedstaaten geltenden Verpflichtungen beigetragen. Darüber hinaus haben wir unsere Beziehungen zu Branchenverbänden, Industrie- und Handelskammern sowie neuen Ämter weiter gestärkt und unser Netzwerk ausgebaut, um eine stetig wachsende Zahl von Unternehmen über die geltenden Vorschriften zu informieren.

Abschließend war ein zentrales Thema des vergangenen Jahres zweifellos die europäische Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), die am 11. Februar 2025 in Kraft getreten ist und ab dem 12. August 2026 Anwendung findet. Wir haben eine vertiefte Analyse der Gesetzestexte eingeleitet, um deren Inhalte zu verstehen und die Auswirkungen auf die Unternehmen zu bewerten, mit dem Ziel, den neuen Rechtsrahmen in klare und praxisnahe Handlungsempfehlungen für unsere Kunden zu übersetzen.

Gleichzeitig haben wir mit ersten Analysen zu neuen, aufkommenden Themen begonnen, als Reaktion auf die zahlreichen gesetzlichen Neuerungen, die sowohl auf europäischer als auch auf italienischer Ebene für das Jahr 2026 und die Folgejahre vorgesehen sind. Ziel ist es, neue Dienstleistungen und Lösungen zu entwickeln, um Unternehmen bei der umweltrechtlichen Compliance künftig noch umfassender zu unterstützen.

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